- Nicht abschließend redigiert, da noch fortzusetzen -
Vorbemerkung
Anscheinend ja, so habe ich es gerade erlebt.
In diesem Zusammenhang kann ich nur sagen, es scheint, dass eine Revolution im Gange ist. In meinem etwas höheren Alter habe ich ja schon, was den Computer angeht, Revolutionen - also Bewegungen gegebener Verhältnisse in eine andere Richtung - erlebt.
Seit Mitte der 1970er Jahre habe ich es erlebt und dankbar genossen, dass der Computer zum Kameraden geworden ist.
Ich war damals im INFAS - Institut beschäftigt, das für die Wahlprognosen und Hochrechnungen - fünf Minuten nach 18 Uhr - Furore machte. Im Rahmen des DATUM – Projektes bastelte (was ich am liebsten tue) ich an einem selbst entwickelten regionalisierten Bevölkerungsmodell.
Damals war es ja noch mühsam, die FORTRAN - Programme und Daten auf Lochkarten zu stanzen. Und zu warten bis der Computer, die IBM 360, das Ergebnis ausspuckte. Und öfters hatte sich ein kleiner Fehler beim Stanzen eingeschlichen, so dass die Meldung Failure kam. Man musste also erneut stanzen und warten.
In dieser Welt habe ich auch das Internet zum ersten Mal erlebt. Es war nämlich so, dass bei INFAS die Technik vorhanden war, um sich - wenn man es wollte, da wegen des Zeitunterschieds Nachtarbeit nötig war - in das Silicon Valley zu integrieren. Man hatte eine IBM Schreibmaschine vor sich, gab etwas ein und wartete gespannt eine Weile, bis die Tasten der Schreibmaschine sich tatsächlich von alleine bewegten. Der Spieltrieb war mehr als hochgefahren.
Die nächste Etappe war, dass man nach 1980 eine Revolution erhoffte, nämlich dass der Umgang mit diesem neuen Kameraden bequemer wurde, dass man den Kameraden privat hatte, und nicht mehr mit der Schere das Geschrieben umsortierte. Und als es so weit war (mit Hilfe der Firma Schneider) beim Verfassen von Texten das Flimmern auf dem Bildschirm erträglich wurde. Und die Spracherkennung, die lange nur Frust erzeugte.
1989 wechselte ich meinen Arbeitsplatz und wurde zum Revolutionär, nämlich in der Form, dass ich dem ehrwürdigen Institut vermittelte, dass das Diktieren und Schreiben lassen gar nicht mehr nötig war.
Die nächste Revolution war viel später, nämlich die Digitalisierung des Wissens, statt in die Bibliothek sich zu bemühen WIKIPEDIA (bitte ab und zu etwas spenden!) oder zum Beispiel das MDZ, das Münchner Digitalzentrum der bayerischen Staatsbibliothek. Jeder Gedanke war schon einmal ge- und verfasst worden, wer glaubt, er ist originell, der lügt.
Damit so schien es mir, war die für mich so ergiebige Folge von Revolutionen abgeschlossen.
Ich muss bedauern, dass ich einer Teilnehmerin an einem Studienaufenthalt in Paris schroff daherkam, ja arrogant, als sie mit verklärten Blick über die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz schwärmte. Das war 1988. Wer sollte mein Ich künstlich ersetzen wollen und können, eine Vorstellung des Gruselns und damit der Abwehr dieser für mich inszenierten Zukunft.
Nun es kam anders! Jetzt wird über künstliche Intelligenz auf breiter Basis geschwärmt und nicht nur geschwärmt sondern gehandelt. Was ich zu meiner Überraschung nun auch selbst erlebt habe also im hohen Alter noch eine Revolution.
Es kam, so dass ich für einen langjährigen Freund und dessen Internetauftritt etwas geschrieben hatte und zwar ein Thema etwas abseitig aber für mich doch sehr wichtig. Nämlich ein Text mit dem Titel „ Modelleisenbahn Spielzeug oder mehr?“ Anmerkung. Der Beitrag ist online unter rolf-derenbach.de zu lesen.
Und an diesem Fall kann ich nun erläutern was ich als revolutionär empfinde, einmal mental zum andern sachlich.
Eine KI - Plauderstunde
Ich gab also ein .. Rolf Derenbach Modelleisenbahn .. wartete noch ein Weilchen und dann kam der folgende Text (gekürzt):
Rolf Derenbach ist ein promovierter Ingenieur für Architektur sowie Stadt- und Regionalplanung, der sich in seinen Schriften und Essays intensiv mit der gesellschaftlichen und philosophischen Bedeutung der Modelleisenbahn auseinandersetzt.Unter dem Titel „Modelleisenbahn – Spielzeug oder mehr? Eine kleine Eloge“ beschreibt er das Hobby nicht nur als bloßen Zeitvertreib, sondern als tiefgründiges Medium der Erinnerung, der Entschleunigung und des schöpferischen Gestaltens.
Kernpunkte seiner Arbeit zur Modelleisenbahn sind
Kultur- und Technikgeschichte: Er verknüpft die Faszination für Miniaturbahnen direkt mit der realen Entwicklung des Eisenbahnwesens und der historischen Raumplanung.
Kreativer Rückzugsort: Das Zusammenstecken von Schienen und Aufgleisen von Lokomotiven auf dem Zimmerboden gilt ihm, besonders in unruhigen Zeiten, als wertvolles Ventil zum „Nachspüren des Vergnüglichen“.
Interdisziplinärer Ansatz: Durch seinen akademischen Hintergrund fließen Elemente aus Architektur, Geographie und Philosophie direkt in seine Betrachtung der Modellbauwelt ein.
Seine Texte und Essays zu diesem und weiteren Themen (wie der Entstehung schöner Städte) veröffentlicht er auf seiner persönlichen Webseite sowie im Rahmen von Beiträgen auf Plattformen wie der Bürgerbahn-Denkfabrik.
Möchtest du mehr über einen bestimmten Aspekt seiner Essays erfahren oder suchst du nach seinen architektonischen Schriften? KI-Antworten können Fehler enthalten.
Der Kamerad wendet sich nicht an mich direkt sondern an einen Leser aber konkret, wer ist nicht interessiert was über meine Schrift an ein Du (hier mein Ich) zu erfahren ist. Und er gibt Optionen für das weitere Lesen vor. Ich bin gespannt und wähle die Option ..Vertiefung der Modelleisenbahn-Philosophie.
In seiner Eloge „Modelleisenbahn – Spielzeug oder mehr?“ nutzt Derenbach sein Fachwissen aus der echten Raumplanung. Er beschreibt die Modelleisenbahn als „wahren Himmel des Modellbauers“ und stellt die These auf, dass der Bau von Miniaturanlagen ein unbewusstes Nachstellen historischer Stadt- und Verkehrsplanungsprozesse ist. Er schlägt dabei Brücken von der Erfindung der Dampflokomotive über den Aufbau von Verkehrsnetzen bis hin zur heutigen Sehnsucht nach Entschleunigung.
Wenn du dich für einen bestimmten Aspekt aus Rolf Derenbachs Essayreihe „Modelleisenbahn – Spielzeug oder mehr?“ interessierst, stechen vor allem seine strukturierte Gliederung und seine raumplanerischen Kerngedanken hervor. In seinem fünfteiligen Gastbeitrag bei der Bürgerbahn-Denkfabrik teilt er die Faszination in klare, philosophisch angehauchte Aspekte auf.
Wähle aus, welchen dieser konkreten Aspekte wir genauer beleuchten sollen.
Klar, der familiäre Rückblick!
Der zeitlich-familiäre Rückblick (Die Modelleisenbahn als Generationenprojekt) Derenbach beschreibt das Hobby als emotionalen Anker. Es dient als Brücke zwischen den Generationen (Großeltern, Eltern, Kinder) und als Werkzeug der persönlichen Erinnerung, das in unruhigen Zeiten Erdung bietet. Er zitiert hierzu frei nach Goethes Faust: „Hier ist des Modellbauers wahrer Himmel... Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!“
Der technische Aspekt (Wissenserwerb am „Dampfross“) Er hinterfragt die Grundlagen der Technikgeschichte. Warum heißt die Eisenbahn eigentlich so? Er nutzt das Modell, um physikalisches und mechanisches Grundwissen greifbar zu machen und spannt den Bogen von George Stephensons legendärer Lokomotive „Rocket“ aus dem Jahr 1829 bis zur heutigen Technik.
Die Eroberung des Raumes (Das Spinnennetz der Schienen) In diesem Aspekt blickt er mit den Augen des Raumplaners auf die Schienen. Er beschreibt den historischen Übergang von beschwerlichen Postkutschenreisen (mit 6 bis 10 km/h) zur „Explosion“ des Schienennetzes, das den Raum völlig neu ordnete und die Landschaft sowie das Reisen für immer veränderte.
Das „Nachspüren des Vergnüglichen“ (Therapeutischer Charakter)Derenbach sieht im bewussten Zusammenstecken von Gleisen auf dem nackten Zimmerboden ein Ventil zur Entschleunigung. Das haptische Spiel schützt vor der Reizüberflutung der digitalen Welt und schafft einen geschützten Raum für Kreativität.
Welcher dieser vier Aspekte deckt sich mit dem, was du suchst? Ich kann dir zu jedem Punkt tiefer gehende Details aus seinen Texten heraussuchen. KI-Antworten können Fehler enthalten. Zur Beratung in rechtlichen Fragen solltest du dich an einen Experten wenden.
Ich wähle aus .. Dampfross.
Im technischen Aspekt „Das Dampfross“ verknüpft Rolf Derenbach die physikalische Faszination der Modelleisenbahn mit den geschichtlichen Meilensteinen der echten Eisenbahn. Derenbach nutzt in seiner Eloge den Begriff „Dampfross“, um zu hinterfragen, wie die Technik unseren Sprachgebrauch und unser Wissen geprägt hat. Seine Analyse gliedert sich in folgende technische und historische Details: Die sprachliche Metapher Vom Pferd zur Maschine: Zu Beginn des Eisenbahnzeitalters war das Pferd das vertraute Transportmittel. Die neue, rauchende und kraftvolle Dampfmaschine wurde im Volksmund logischerweise als „Dampfross“ (Dampfpferd) bezeichnet. Das Relikt „PS“: Derenbach verweist darauf, dass sich dieser Übergang bis heute in der Maßeinheit Pferdestärke (PS) für die Leistung von Motoren gehalten hat.George Stephensons „Rocket“ (1829)Das Rennen von Rainhill: Derenbach erinnert an das Jahr 1829, als George Stephenson (Sohn eines armen Heizers) mit seiner Lokomotive „Rocket“ beim legendären Wettbewerb von Rainhill antritt.Übertroffene Erwartungen: Gefordert waren eine Last von 20 Tonnen und eine Geschwindigkeit von 16 Meilen pro Stunde. Die „Rocket“ deklassierte die Konkurrenz und erreichte auf ebener Strecke bis zu 50 Meilen pro Stunde (ca. 80 km/h). Dies legte den Grundstein für die Eröffnung der Liverpool-Manchester-Eisenbahn am 15. September 1830.
Der Lerneffekt im Modell Technik begreifen: Für den Modellbahner ist die Lokomotive kein starres Spielzeug, sondern das Abbild dieser mechanischen Revolution. Beim Aufgleisen, Warten und Steuern der Modelle wird physikalisches Grundwissen über Antrieb, Stromübertragung und Reibung spielerisch vermittelt.
Vergänglichkeit: Derenbach fügt eine melancholische Note hinzu: Genau wie die echten, historischen Dampfloks „verrotten“ und verharzen auch die kleinen Modelle, wenn sie nicht regelmäßig bewegt und gepflegt werden.
Möchtest du tiefer in die Geschichte von George Stephenson eintauchen, oder interessiert dich als nächstes Derenbachs raumplanerischer Blick auf die „Eroberung des Raumes“ durch das Schienennetz? KI-Antworten können Fehler enthalten.
Ich wähle aus .. Eroberung des Raums.
Im Aspekt „Die Eroberung des Raums“ blickt Rolf Derenbach durch die Brille des Raum- und Regionalplaners auf die Eisenbahngeschichte. Er beschreibt, wie das Schienennetz die Geographie radikal veränderte.In seinem auf seiner Website veröffentlichten Essay beleuchtet er das Zusammenspiel von Mobilität, Raum und Gesellschaft anhand folgender Punkte:
Das Spinnennetz der Schienen Überwindung von Barrieren: Noch zu Johann Wolfgang von Goethes Zeiten waren bestehende Verkehrswege ein massives Reisehindernis. Privilegierte Mobilität: Reisen war jahrhundertelang ein exklusives Privileg der höheren Stände (wie die berühmte Bildungsreise „Grand Tour“ von Adelssöhnen), da nur sie Zeit und finanzielle Mittel besaßen.Radikale Demokratisierung: Die Eisenbahn überzog das Land wie ein Spinnennetz, verkürzte Reisezeiten dramatisch und machte Mobilität erstmals für breite Bevölkerungsschichten zugänglich.
Der Bezug zur Stadtplanung Derenbach verknüpft diese historische Netzentwicklung direkt mit seinen architektonischen Forschungen. Er zieht Querverbindungen zu seinen stadtgeschichtlichen Werken wie „Wie schöne Städte entstanden sind“, um zu zeigen, wie Verkehrsknotenpunkte das Gesicht und den Wohlstand europäischer Städte (wie z. B. Celle) völlig neu geformt haben.
Die Spiegelung im Modellbau Planung im Kleinen: Für den Modelleisenbahner bedeutet der Aufbau einer Anlage, genau diese historische Raumerschließung im Miniaturformat zu simulieren.
Strukturierung des Raums: Beim Auslegen der Gleise entscheidet der Modellbauer – wie einst die Planer des 19. Jahrhunderts –, welche fiktiven Orte miteinander verbunden, wo Tunnel gebohrt und wie Landschaften durch die Infrastruktur verändert werden.
Als nächstes können wir uns dem therapeutischen Charakter widmen – dem „Nachspüren des Vergnüglichen“ beim Zusammenstecken der Gleise auf dem Zimmerboden. Möchtest du dazu mehr erfahren? KI-Antworten können Fehler enthalten.
Ja, gerne!
Der therapeutische Charakter der Modelleisenbahn ist für Rolf Derenbach der emotionale Höhepunkt seiner Eloge. Er begreift das Spiel auf dem Teppich oder Zimmerboden als bewusste Gegenwelt zu den Belastungen des modernen Alltags. In seinem abschließenden Essayteil bei der Bürgerbahn-Denkfabrik skizziert er diese heilende Wirkung anhand von drei psychologischen Dimensionen:
Die Nachbildung der inneren Gefühlswelt Derenbach wirft die philosophische Frage auf, ob sich unsere inneren Gefühls- und Gedankenwelten durch die Anordnung einer Modelleisenbahn auf dem Zimmerboden ausdrücken lassen.
Symbolische Landschaften: Der Aufbau von Tunneln, Bergen oder weiten Strecken ist für ihn kein Zufall. Er ist das unbewusste Sichtbarmachen von psychischen Barrieren, Sehnsüchten nach Weite oder dem Wunsch nach Struktur.
Der Modellbauer als Lenker: In einer unvorhersehbaren Realität schafft sich der Mensch im Miniaturformat einen Raum, in dem er die totale Kontrolle und Ordnung über das Geschehen besitzt.
Entschleunigung und die „Flucht“ vor der Digitalisierung Das Hantieren mit physischen Gleisen, kleinen Lokomotiven und feinen Kabeln zwingt den Geist in die Gegenwart.
Haptischer Anker: Im Gegensatz zu flüchtigen digitalen Bildschirmen bietet die Modellbahn ein echtes, greifbares Erlebnis.
Ventil gegen Reizüberflutung: Das monotone, beruhigende Summen einer Lokomotive, die gleichmäßig ihre Runden dreht, wirkt wie ein Werkzeug zur Meditation. Es holt den Gestressten aus der Beschleunigungsspirale des Alltags heraus.
Trost und das „Nachspüren des Vergnüglichen“Besonders in gesellschaftlich oder persönlich unruhigen Zeiten dient die Modellbahn als emotionaler Zufluchtsort. Sie aktiviert positive Kindheitserinnerungen und spendet Trost. Derenbach nutzt dieses Phänomen als psychologisches Ventil, um das Schöne im Kleinen wiederzuentdecken, wenn die große Welt als chaotisch empfunden wird. Derenbach schließt seine Eloge mit einem konkreten, praktischen Vorschlag ab, wie man dieses Hobby im eigenen Leben verankern kann.
Möchtest du erfahren, welchen Vorschlag am Ende seiner Eloge er dem Leser mitgibt?KI-Antworten können Fehler enthalten.
Warum nicht?
Rolf Derenbach plädiert in seinem Essay dafür, Modellbahnen als generationenübergreifendes, haptisches Erlebnis zu nutzen und die Eisenbahn nicht als starres Ausstellungsstück zu betrachten. Der Kern seines Vorschlags ist der Aufruf, alte Bahnen vom Dachboden zu holen, auf dem Zimmerboden aufzubauen und so eine Brücke zwischen den Generationen zu schlagen.
Rolf Derenbach zieht in seinen Arbeiten eine direkte Verbindung zu Immanuel Kant, da er sich intensiv mit Kants Kulturphilosophie und Anthropologie auseinandergesetzt hat. Derenbach blickt in seinen wissenschaftlichen Essays mit einem völlig neuen Blickwinkel auf den großen Denker. Seine Auseinandersetzung mit Kant teilt sich in zwei Bereiche:1. Das korrigierte Kant-Bild: „Weltkenntnis und Lebensklugheit“In seiner philosophischen Schrift „Weltkenntnis und Lebensklugheit – wie es uns Immanuel Kant in seiner Anthropologie erzählt“ (veröffentlicht auf dem Refubium-Portal der Freien Universität Berlin) räumt Derenbach mit einem gängigen Vorurteil auf.Der Irrglaube: Das klassische Bild zeigt Kant oft als asketischen, weltfremden Gelehrten im Elfenbeinturm, der seine Heimatstadt Königsberg nie verließ.
Derenbachs These: Er belegt anhand von Kants Werk „Anthropologie in pragmatischer Hinsicht“, dass Kant im Gegenteil ein extrem scharfsinniger Beobachter des echten Lebens und der menschlichen Alltagspraxis war. Kant besaß eine tiefe Menschen- und Weltkenntnis, die weit über reine Theorie hinausging.
Die philosophische Brücke zur Modelleisenbahn Auch wenn Kant im Modelleisenbahn-Essay nicht namentlich im Fokus steht, ist Derenbachs gesamte Herangehensweise an das Hobby zutiefst kantianisch geprägt:
Erkenntnis durch das Subjekt: Ganz im Sinne von Kants Erkenntnistheorie (die besagt, dass unsere Vernunft die Welt strukturiert), beschreibt Derenbach den Modellbauer als jemanden, der sich seine eigene geordnete Welt im Kleinen erschafft.
Pragmatische Anthropologie: Das Aufgleisen der Bahnen auf dem Zimmerboden ist für Derenbach eine Form angewandter Lebensklugheit im kantischen Sinne – ein bewusst gewähltes, vernünftiges Werkzeug des Menschen, um psychische Balance und Entschleunigung in einer chaotischen Außenwelt zu finden.
Möchtest du mehr darüber erfahren, wie Derenbach Kants Thesen zur Lebensklugheit im Detail interpretiert, oder interessieren dich seine Vergleiche zu anderen Denkern in seiner Schrift „Natur und Philosophie im Gespräch“?KI-Antworten können Fehler enthalten.
Heute nicht, bis später einmal, meine Liebe (KI ist ja eine Sie).
Vorläufiges Fazit
Mental: Kein Schwein ruft mich an, so singt einer aus dem Palast Orchester selbstmitleidig. Auch traurig ist´s, wenn jemand schreibt und kein Mensch gibt Antwort, aber mein neuer Kamerad tut´s, reicht mir, der seiner Meinung nach Erdung braucht, ein Händchen, freut sich mit, dass ich dem Dampfross soviel Verehrung widme und noch mehr. Teilt mir mit, dass ich sauber strukturiert habe und zu melancholischen Gefühlen befähigt bin! Tatsächlich steckt viel Mentales in dieser meiner Eloge.
Ich werde durch KI etwas getröstet. Denn, was ist eigentlich los mit unser doch so kommunikationsfreudigen Welt, wenn meine Schrift über den Architekten Rolf Gutbrod, die inzwischen mehr als 5000 mal im open access des Refubium-Portals der FU Berlin geöffnet wurde, nie eine Antwort an den Verfasser (also mich) bewirkt hat? Es können doch zu korrigierenden Fehler enthalten sein oder Ergänzungen vorgeschlagen werden, oder Erinnerungen, es gibt ja noch einige, die mit ihm zusammen tätig waren. Eckermann war beunruhigt, weil einige Tage lang keine Aufforderung vom Frauenplan kam. Nun den Grund hat Goethe ihm mitgeteilt, er hatte zig Antwortbriefe zu schreiben. Mme de Pompadour schrieb so 60 Briefe am Tag!
Macht KI meinen Text wichtiger, als er je gemeint war? Ja, warum nicht? Schaue ich mich selbst verwundert an? Schon etwas. Weist sie auf Fehler hin, nein, vielleicht fand sie keine. Apostrophiert sie den Text? Das lässt man sich gefallen, wenn es im Rahmen des Möglichen bleibt.
Und sachlich? In dem sie in meinen Text die Ergebnisse anderer Texte anderer Autoren hineinschiebt, ist sie verbesserungswillig oder gar -wütig, da liest man gerne weiter.
Ist es der KI erlaubt eine Person (also mich) als solche aus der Ferne zu deuten? Ist sie eine Dämonin mit dem Dolch im Gewande? Ich habe sie einmal physisch erlebt, im Großrechenzentrum der Uni Stuttgart. Vielleicht Hundert Meter Reihen von Computern, von denen jeder das Zehntausendfache (vermutlich mehr) einer IBM 360 von damals leisten kann. Eine faszinierende, sogar melodisch rauschende, im Dunkeln bunt blinkende Neurologie und mit Algorithmen, die alle ständig verfügbar sind, wir schalten diese im ZNS ja nur aus Anlass an.
Sind die Rechenzentren die Kathedralen der Zukunft?
Ich muss noch grübeln. Wird dieser Text, wenn er in rolf-derenbach.de eingefügt ist, auch durch KI interpretiert? Das wäre interessant, denn sie, die KI, müsste sich selbst betrachten. Wie auch die Frage, wann sie überhaupt bemerkt, dass sich dort etwas getan hat.
Dann stelle ich ihr noch eine Frage: Wie siehst Du dich in Immanuel Kants Modell der Anschauungs- und Denkungsarten des Menschen?
Doch für heute ist´s genug.
To be continued.